Klimawandel

 

Die Erde erwärmt sich. Im letzten Jahrhundert ist die Durchschnittstemperatur auf der Erde um etwa 0,6°C angestiegen. Als Hauptursache dafür werden steigenden CO2-Emissionen genannt. Verschiedene Studien warnen: Unternimmt die Welt nichts gegen die Erwärmung der Erde, drohen verheerende Folgen. Jetzt ist handeln angesagt.



Auswirkungen des Klimawandels



Der Einfluss des Klimawandels auf die Gletscher
Schweizerischen Gletschermessnetz




Namhafte Klimawissenschafter, -wissenschaftlerinnen und deren Modellrechnungen bestätigen, dass die Klimaerwärmung allerhöchstens 2°C betragen darf, um gefährliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu vermeiden. Auch das Beratende Organ des Bundesrates für Fragen der Klimaänderung (OcCC) erachtet eine globale Erwärmung von 3°C als zu gravierend und fordert umfassende und wirksame Massnahmen zur Begrenzung der Erwärmung unter 2°C. Der am 16. August von Bundesrat Leuenberger vorgestellte Klimabericht schlägt aber ungenügende Massnahmen vor, die eine Temperaturerhöhung von 3°C zulassen. Die Schweiz hat ein gültiges CO2-Gesetz, das nicht umgesetzt wird, sowie einen internationalen Vertrag ratifiziert. Griffige Massnahmen können und müssen nun sofort eingeleitet werden. Zusätzlich braucht es die Klima-Initiative. Nur mit der durch sie geforderten 30 Prozent Reduktion (bis 2020) könnte der Klimawandel auf ein vertretbares Mass beschränkt werden. So würde die Schweiz den minimalen Beitrag an die notwendige CO2-Reduktion der Industrieländer leisten. Neben Deutschland, das seine Emissionen um 40 Prozent reduzieren will, ist dies immer noch bescheiden. Um 0.5°C pro Jahrzehnt stiegen die Temperaturen in der Schweiz seit ca. 30 Jahren an. Das ist mehr als doppelt so stark wie im weltweiten Durchschnitt, wie die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL aufgrund einer aktuellen Studie im Juni 2007 bekannt gab. „Es ist damit zu rechnen, dass sich diese überdurchschnittliche Erwärmungsrate fortsetzt,“ sagt Prof. Martine Rebetez, Klimatologin an der WSL. „Unser gebirgiges Land reagiert auf Klimaveränderungen ganz besonders empfindlich. Deshalb soll die Schweiz den Klimaschutz ernst nehmen.


Am 27. März 2012 teilen das Initiativ-Komitee und der Verein Klima-Initiative mit, dass die Initiative zurückgezogen wird. Das Engagement von über 150‘000 Personen, die die Initiative unterschrieben haben, hat sich gelohnt. Das CO2-Gesetz wurde gegenüber dem ungenügenden Vorschlag des Bundesrates im Parlament deutlich verbessert. Die Initianten danken dafür allen beteiligten Organisationen, Aktivistinnen und Aktivisten und Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Nach dem (bedingten) Rückzug gilt es nun, den Vollzug des CO2-Gesetzes mit Argusaugen zu beobachten.

 

Climate Crimes – Vollversion     Climate Crimes - Englische Version
Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes
Ein Film von ULRICH EICHELMANN

 
 

30 Monate, um die Welt zu retten

Wissenschaftler warnen, dass der Klimawandel bald eine kritische Schwelle erreichen könnten. Doch wir haben einen Plan, um unsere Politiker bei ihrem Treffen in 30 Monaten zu einer Lösung der Klimakrise zu bewegen. Mit einer wöchentlichen Spende können Sie helfen, der Klimakrise den Kampf anzusagen.
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